Potofu ist ein Gericht, das auf den ersten Blick sehr schlicht wirkt und genau dadurch überzeugt. In einem einzigen Topf entsteht aus wenigen Zutaten ein milder Eintopf, bei dem das Gemüse sanft gegart wird und seinen eigenen Geschmack behält.
Das Ergebnis ist leicht, wohltuend und ideal für Abende, an denen man ohne großen Aufwand etwas Warmes kochen möchte. Mit diesem Rezept gelingt es dir garantiert!

Was ist Potofu?
Ursprünglich geht Potofu auf das französische Pot-au-feu zurück, wurde in Japan jedoch an die eigene Esskultur angepasst. Statt Röstaromen oder kräftiger Würzung steht hier die Einfachheit im Vordergrund.
Alles wird typischerweise direkt im Topf gegart, ohne viele Zwischenschritte. Genau das macht Potofu in Japan zu einem beliebten Alltagsgericht, das unkompliziert, flexibel und immer angenehm zu essen ist, vor allem an kalten Wintertagen.

Zutaten
Für den Eintopf brauchen wir nicht viele Zutaten:
- Kartoffeln
- Karotten
- Zwiebeln
- Spitzkohl
- Würstchen
- Wasser
- Gemüse- oder Hühnerbrühwürfel
- Salz
- Pfeffer
Optional zum Servieren
- Petersilie
- Reis oder Brot

Zubereitung des japanischen Eintopfs
Für Potofu werden Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln, Spitzkohl und Knoblauch grob geschnitten und direkt in einen großen Topf gegeben. Anschließend wird alles mit Wasser aufgegossen und mit einem Brühewürfel zu einer einfachen, aber aromatischen Brühe ergänzt.
Mit geschlossenem Deckel köchelt das Gemüse sanft, bis es weich ist und seinen Geschmack an die Brühe abgegeben hat.
Erst kurz vor dem Servieren kommen die Würstchen für die letzten Minuten in den Topf, damit sie saftig bleiben und nicht platzen.
Zum Schluss wird der Eintopf nur mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und direkt serviert. Optional kann Potofu mit Petersilie garniert werden. Besonders gut passt Reis dazu, aber auch Brot wird gerne dazu gegessen.

Tipps & Tricks für den perfekten Eintopf
- Potofu sollte nur sanft köcheln, da starkes Kochen die Brühe trüb macht und das Gemüse schneller zerfällt, statt seinen milden Geschmack zu behalten.
- Würstchen am besten zum Schluss hinzufügen, so bleiben sie saftig und platzen nicht auf. Fünf Minuten reichen vollkommen aus.
- Die Brühe entwickelt ihren Geschmack beim Kochen. Salz und Pfeffer erst zum Schluss zugeben, damit nichts überwürzt wird.

Mehr Eintopfgerichte findest du hier
- Hayashi Rice Rezept – Japanischer Eintopf mit Reis
- Chanko Nabe Rezept – japanischer Sumo Eintopf
- Mille Feuille Nabe Rezept – Japanischer Eintopf

Potofu Rezept: Japanischer One-Pot Eintopf einfach gemacht
Für Bewertung Sterne anklicken
Zutaten
- 300 g Kartoffeln festkochend
- 300 g Karotten
- 250 g Zwiebeln
- 250 g Brokkoli
- 300 g Spitzkohl alternativ Weißkohl
- 8 Mini Würstchen oder anderes Protein
- 1000 ml Wasser
- 2 Gemüse- oder Hühnerbrühe Würfel oder passende Menge für das Wasser
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
Zum Servieren:
- Petersilie optional
- Reis oder Brot
Zubereitung
- Kartoffeln und Karotten schälen und zusammen mit Zwiebeln, Brokkoli und Spitzkohl in grobe Stücke nach Präferenz schneiden.
- Das ganze Gemüse außer den Brokkoli in einen großen Topf geben, mit Wasser aufgießen und die Brühewürfel hinzufügen.
- Mit Deckel zunächst etwa 10 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
- Dann Würstchen und Brokkoli Stücke für weitere 3-4 Minuten dazugeben, anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren, optional mit Petersilie und Reis oder Brot.







0 Kommentare