Poteto Sarada ist japanischer Kartoffelsalat und genauso Alltag wie Kartoffelsalat hier, in der Bento-Box, als Beilage zu Tonkatsu und Karaage, oder einfach direkt aus dem Kühlschrank.
Was ihn besonders macht: zerstampfte Kartoffeln statt geschnittener, japanische Mayonnaise statt normaler und ein Schuss Reisessig für die leichte Säure. Klingt simpel, schmeckt aber unglaublich gut. So machst du ihn ganz einfach!

Poteto Sarada: der japanische Kartoffelsalat mit Kewpie Mayonnaise
Poteto Sarada unterscheidet sich deutlich vom deutschen Original. Die Basis sind grob zerstampfte Kartoffeln, was eine cremigere, dichtere Textur ergibt. Die Würze kommt von Reisessig, der mild und rund ist und von japanischer Mayonnaise.
Am besten von Kewpie, die durch ihren hohen Eigelbanteil deutlich komplexer und cremiger schmeckt als europäische Varianten. Mein persönlicher Twist ist ein Teelöffel Senf, der das Ganze schön abrundet.
Das Gericht kam damals nach Japan, als westliche Einflüsse die japanische Küche prägten. Heute ist es ein fester Bestandteil der Yoshoku-Küche, also westlich inspirierte Gerichte, die Japan zu etwas ganz eigenem gemacht hat.

Das brauchst du für japanischen Kartoffelsalat (Poteto Sarada)
- Kartoffeln
- Eier
- Karotten
- Gurken
- gekochter Schinken
- japanische Mayonnaise (Kewpie)*
- Reisessig*
- Senf
- Salz und Pfeffer
Japanischen Kartoffelsalat selber machen: so geht’s Schritt für Schritt
Die Kartoffeln werden in Stücken weich gekocht und dann direkt heiß zerstampft, weil warme Kartoffeln die Mayo und den Reisessig besser aufnehmen. Kein vollständiges Pürieren, etwas Struktur soll bleiben
Die Karotten kommen in dünne Scheiben und kurz in die Mikrowelle, während die Eier kochen. Gurken werden hauchdünn gehobelt und zusammen mit Schinken in Streifen unter den Salat gehoben.
Am Ende alles vermengen und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank, am besten über Nacht. Der Salat schmeckt durch die Ruhezeit deutlich intensiver und cremiger. Frisch gemacht ist er allerdings auch lecker.

Meine Tipps für den perfekten Poteto Sarada
- Über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen, das macht einen großen Unterschied
- Wenn es geht, japanische Mayonnaise benutzen, da sie den Geschmack beeinflusst
- Passt perfekt als Beilage zu Tonkatsu, Karaage oder einfach als Snack aus dem Kühlschrank
- Wer mag: noch etwas mehr Reisessig für eine frischere Note

Häufige Fragen zu japanischem Kartoffelsalat
Was ist der Unterschied zwischen japanischem und deutschem Kartoffelsalat? Deutscher Kartoffelsalat wird meist mit geschnittenen Kartoffeln gemacht, entweder mit Essig oder Mayo. Beim japanischen Poteto Sarada werden die Kartoffeln grob zerstampft, was eine cremigere Textur ergibt. Dazu kommt Kewpie Mayo, die durch ihren hohen Eigelbanteil intensiver schmeckt als europäische Varianten, und Reisessig für eine milde Säure.
Was ist Kewpie Mayo und wo bekomme ich sie? Kewpie ist die beliebteste Marke für japanische Mayonnaise, die mit Eigelb statt ganzen Eiern hergestellt wird. Das macht sie cremiger, reicher und geschmacklich komplexer als normale Mayo. Sie ist in jedem Asia Markt erhältlich, mittlerweile auch in vielen deutschen Supermärkten oder auch online*.
Wie lange ist Poteto Sarada haltbar? Im Kühlschrank hält er sich gut abgedeckt etwa 2 bis 3 Tage. Am besten schmeckt er am zweiten Tag, wenn alles richtig durchgezogen ist.
Welche Kartoffeln eignen sich für Poteto Sarada? Mehligkochende Kartoffeln lassen sich leichter zerstampfen und ergeben eine lockerere Textur. Festkochende Kartoffeln bleiben kompakter und machen den Salat cremiger und glatter. Geschmacklich ist der Unterschied minimal, also einfach nehmen was gerade da ist.

Japanischer Kartoffelsalat (Poteto Sarada): cremig & einfach
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Zutaten
- 600 g Kartoffeln siehe Hinweis
- 2 Stück Eier (Größe M oder L)
- 80 g Karotten
- 100 g Gurken
- 4 Scheiben gekochter Schinken
- 6 EL (japanische Kewpie) Mayonnaise*
- 2 TL Reisessig*
- 1 TL Senf
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
Topping (optional)
- gekochtes Ei
- frisch gemahlener Pfeffer
Zubereitung
- Kartoffeln und Karotten schälen. Kartoffeln in grobe Stücke schneiden und in leicht gesalzenem Wasser ca. 15 Minuten kochen, bis sie vollständig durchgegart sind.
- Karotten in dünne Scheiben schneiden, in eine Schüssel geben, abdecken und bei 600 W für 1 Minute in der Mikrowelle garen. Alternativ im Topf weich kochen.
- Eier 10 Minuten in kochendem Wasser kochen, mit kaltem Wasser abschrecken, schälen und in kleine Würfel schneiden. Gurken in hauchdünne Scheiben, Schinken in kleine Streifen schneiden.
- Kartoffeln abgießen und direkt mit einer Gabel grob zerstampfen. Nicht zu fein, etwas Struktur soll bleiben. Kurz abkühlen lassen, dann mit Mayonnaise, Reisessig und Senf verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Karotten, Gurken, Eierwürfel und Schinken unterheben. Mindestens 30 Minuten oder über Nacht abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen. Optional mit gekochtem Ei und frisch gemahlenem Pfeffer beim Servieren garnieren.







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