Isobeyaki gehört in Japan zu den absoluten Klassikern und ist hierzulande so gut wie unbekannt. Dabei ist er mit fünf Zutaten gemacht und in unter 15 Minuten fertig. In dieser Variante gebraten in der Pfanne mit etwas Butter für extra Geschmack.
Der Hauptdarsteller: Kirimochi, getrockneter Mochi aus dem Asia Markt. Mit diesem Rezept gelingt es dir garantiert!

Was ist Isobeyaki?
Isobeyaki (磯辺焼き) bedeutet wörtlich so viel wie „am Fels gebraten”. Der Name bezieht sich auf das Nori, das traditionell an Felsen am Meer geerntet wird.
Es ist eine der klassischen Zubereitungsarten für Mochi in Japan: im Ofen oder über dem Feuer gebraten, mit Sojasauce glasiert, in Nori gewickelt. Simpel, süß-salzig und unglaublich lecker!
Ausgangspunkt ist Kirimochi: in Rechtecke gepresster und getrockneter Klebreis. Roh ist er steinhart. In Hitze fängt er an aufzugehen, wird von innen weich und zäh, außen leicht kross.
Klassisch wird Isobeyaki übrigens über Holzkohle oder im Ofen zubereitet, die Pfannenvariante ist die schnelle Alltagsversion. Kirimochi findest du im Asiamarkt oder auch online, z.B. hier*.

Zutaten
- Kirimochi*
- Butter
- Sojasauce*
- Zucker
- Noriblätter*

Zubereitung von Isobeyaki
Die Zubereitung ist denkbar simpel: Kirimochi in Butter anbraten, bis er goldbraun ist und innen schön weich wird. Währenddessen Sojasauce und Zucker kurz erwärmen, bis sich der Zucker auflöst.
Nori in Streifen schneiden. Wenn der Mochi fertig ist, gründlich in die Sauce tauchen, mit Nori umwickeln und für extra Geschmack nochmal kurz eintunken.

Tipps & Tricks
- Mochi wird nach dem Braten schnell wieder kalt und sehr zäh: nicht warten, sondern direkt essen
- Mittlere Hitze ist wichtig: zu heiß verbrennt die Butter bevor der Mochi gar ist
- Kirimochi bekommt ihr in jedem gut sortierten Asia Markt, oft im Regalbereich für Mochi oder Reisprodukte

Häufige Fragen zu Isobeyaki
Kann ich Isobeyaki auch ohne Butter machen? Ja. Neutrales Pflanzenöl funktioniert auch, aber Butter gibt dem Mochi eine leicht nussige Note, die sehr gut zur Sojasauce passt. Klassisch wird Isobeyaki übrigens über Holzkohle oder im Ofen gemacht. Die Pfannenvariante ist die schnelle Alltagsversion.
Warum wird mein Mochi nach kurzer Zeit wieder fest? Mochi kühlt recht schnell aus und zieht sich dabei wieder zusammen. Deswegen: sofort essen, nicht stehen lassen.
Wo bekomme ich Kirimochi? In jedem gut sortierten Asia Markt, oft im Regalbereich für Reisprodukte oder Mochi. Online gibt es ihn auch, z.B. hier*.
Ist Isobeyaki vegan? Mit Pflanzenöl statt Butter: ja. Sojasauce, Zucker und Nori sind alle vegan. Kirimochi selbst besteht aus Klebreis.

Isobeyaki Rezept: Gebratener Mochi mit Sojasauce & Nori
Für Bewertung Sterne anklicken
Zutaten
- 4 Stück Kirimochi*
- 10 g Butter
- 2 EL Sojasauce*
- 1 EL Zucker
- 1 Noriblätter (getrocknete Seetangblätter)*
Zubereitung
- Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Kirimochi hineinlegen und auf jeder Seite 2-3 Minuten braten, bis sie goldbraun und innen weich sind.
- Währenddessen Sojasauce und Zucker in einer kleinen Schüssel mischen und kurz in der Mikrowelle oder im Topf erwärmen, bis der Zucker sich auflöst.
- Noriblatt in Streifen nach Belieben schneiden. Am besten die Breite passend zum Kirimochi wählen.
- Fertig gebratenen Kirimochi vollständig in die Sojasauce-Mischung tauchen, dann mit einem Noristreifen umwickeln und für extra Geschmack nochmal kurz in die Sauce tunken. Sofort servieren.







0 Kommentare